Presseinformationen der KZVB 2014


Aufweichung des Datenschutzes - BSG hält Pseudonymisierung von Zahnarztdaten für rechtswidrig

2.4.2014

Das Bundessozialgericht (BSG) hat heute entschieden, dass die  Verschlüsselung der Zahnarztnummer bei der Übersendung der Abrechnungsdaten an die Krankenkassen nicht zulässig ist.
Auslöser war ein Rechtsstreit zwischen der AOK Bayern und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Die KZVB hatte argumentiert, dass sie laut Bundesmantelvertrag den Krankenkassen bei der Übermittlung der Abrechnungsdaten die Identität des Zahnarztes nicht mitteilen muss. Zwei Jahrzehnte lang wurden die Zahnarztnummern deshalb an die Kassen nur verschlüsselt übertragen. Dagegen hatte die AOK Bayern geklagt, war aber in den Vorinstanzen unterlegen. Das BSG gab der Klägerin nun Recht.
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Bayern bundesweit führend bei Zahngesundheit von Kindern - Neue Vorsorgeuntersuchung schließt Präventionslücke bei Kleinkindern

7.2.2014

Karies ist die häufigste Erkrankung von Kleinkindern im Vorschulalter. Seit Jahresbeginn können bayerische Eltern, die bei der BARMER GEK versichert sind, mit ihren Kindern deutlich früher zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen. Möglich wird dies durch eine Vereinbarung zwischen der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) und der BARMER GEK. Demnach können Kleinkinder bereits zwischen dem sechsten und dreißigsten Lebensmonat kostenfrei zwei Früherkennungsuntersuchungen nutzen, bei denen unter anderem das Kariesrisiko eingeschätzt wird.
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eGK ist eine Fehlkonstruktion

5.2.2014

Zur aktuellen Diskussion um die elektronische Gesundheitskarte (eGK) erklärt Dr. Janusz Rat, Vorsitzender des Vorstands der KZV Bayerns:
„Die elektronische Gesundheitskarte ist und bleibt eine Fehlkonstruktion. Die gesteckten Ziele werden damit nicht erreicht."
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