Presseinformation der KZVB vom 22.03.2000
Sieg der Vernunft
Gemeinsame Presseerklärung der KZVB und der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern
Die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen werden ab sofort von allen bayerischen Vertragszahnärzten wieder ohne Einschränkungen auf Chipkarte behandelt. Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) nimmt damit die am Wochenende an ihre Mitglieder gegebene anderslautende Empfehlung zurück. Die Krankenkassen geben die strittigen Finanzmittel i. H. von ca. 15 Millionen Mark frei.
Die KZVB und die Krankenkassen haben sich nach zähen aber letztlich erfolgreichen Verhandlungen mit Rücksicht auf die Patienten geeinigt. „Wir wollen nicht die Probleme, die uns durch strittige Auslegung von Budgetierungsregelungen aus dem Jahr 1999 erwachsen sind, auf dem Rücken der Versicherten austragen“, so die beiden Verhandlungsführer Dr. Rolf-Jürgen Löffler (KZVB) und Günther Reiter (AOK Bayern) in einer gemeinsamen Presseerklärung. Beide hoffen, daß der gefundene Kompromiß auch ein ermutigendes Signal für die Zukunft aussendet.
Für Rückfragen:
Hans Glatzl (Leiter Pressestelle)
Telefon: 089 / 72401 - 162,
Fax: 089 / 72401 - 276,
Email: h.glatzl(at)kzvb.de,
Fallstraße 34,
81369 München


