Elektronisches Beantragungs- und Genehmigungsverfahren. EBZ.

Start am 1. Juli 2022.

Die derzeit per Papier zu genehmigenden Behandlungspläne für die Leistungsbereiche Kieferbruch/Kiefergelenkserkrankungen (KB/KGL), Kieferorthopädie (KFO), Parodontalerkrankung (PAR) und Zahnersatz (ZE) werden in ein elektronisches Beantragungs- und Genehmigungsverfahren (EBZ) überführt. Das EBZ befindet sich seit 1. Januar in der Pilotphase und soll ab dem 1.7.2022 im Echtbetrieb starten.

Kern der Umstellung ist die elektronische Übermittlung der Leistungsanträge direkt aus dem Praxisverwaltungssystem (PVS) an die Krankenkassen. Hierzu benötigen Sie sowohl KIM (nähere Erläuterungen finden Sie auf der Seite Kommunikationsdienste) zur Übermittlung an die Krankenkassen als auch den eHBA zur Signatur des Antrags im PVS.

Papiergebundenes Antrags- und Genehmigungsverfahren nach dem 1.7.

Nach dem 1. Juli kann zwar weiterhin auch das papiergebundene Antrags- und Genehmigungsverfahren genutzt werden, allerdings nur noch für einen Zeitraum von zwölf Monaten und nur in „begründeten Fällen“, insbesondere bei Programmier- oder sonstigen technischen Fehlern. Die Anwendung des Papierverfahrens ist auf dem Bemerkungsfeld des entsprechenden Vordrucks zu begründen. Der Nichtanschluss an die TI ist kein Fall, der nach dem BMV-Z die Weiternutzung des Papierverfahrens rechtfertigt.

Wir informieren Sie

In den kommenden zwei Terminen des Virti-Talks XXL am 27. April und 4. Mai
sowie an zwei Terminen des Virti-Talks am 1. Juni und 5. Juli

Grundlage im Bundesmantelvertrag

Hintergrund ist die Regelung in § 17 der Anlage 15 zum BMV-Z https://www.kzbv.de/bmv-z-2022-02-24-anlage-15.download.9e84aceda67aa5737f5a740103f35333.pdf

 https://www.kzbv.de/bundesmantelvertrag.1223.de.html