Corona. Impfung.

Mit der höchsten Priorisierungsstufe.

Zahnärzte und ZFA werden vorrangig geimpft

Bei der Vergabe von Impfterminen haben in Bayern Zahnärzte und ZFA die höchste Priorität. Das bayerische Gesundheitsministerium hat diese Einstufung aufgrund des sehr hohen Expositionsrisikos und der Aerosolbildung bei der Behandlung vorgenommen.
Bei der Impfung gilt das Wohnortprinzip – und zwar auch dann, wenn Wohnort und Arbeitsplatz nicht im selben Bundesland sein sollten. Ausnahmen hiervon können nur vor Ort entschieden werden.

Eine gesetzliche Pflicht, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, besteht nicht. BLZK und KZVB raten dennoch eindringlich dazu – zum eigenen Schutz und dem der Patienten!

Impftermin vereinbaren

Eine Impfung gegen COVID-19 ist nur mit Termin möglich. Die Terminvergabe erfolgt auf diesen Wegen:
  1. Registrierung im bayerischen Online-Impfportal https://impfzentren.bayern/ 
  2. Telefonische Terminvereinbarung direkt über das Impfzentrum.
    Die Kontaktdaten des für Sie zuständigen Impfzentrums in Bayern entnehmen Sie der Tabelle unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/#Impfen_Terminvergabe – dort können Sie direkt nach Ihrer PLZ suchen. Auch hier empfehlen wir eine vorherige Anmeldung auf impfzentren.bayern.
  3. Telefonische Terminvergabe über die Hotline 116 117
    Die Bundes-Hotline verbindet Sie mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum. Sie ist an sieben Tagen in der Woche jeweils von 8 bis 22 Uhr besetzt.

    Bitte beachten Sie: Die Körperschaften der bayerischen Zahnärzte sind  NICHT für die Vergabe von Impfterminen zuständig.

Korrekt anmelden

Bei der Anmeldung auf impfzentren.bayern müssen Sie darauf achten, das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Nur so ist sichergestellt, dass das System Zahnärzten und ZFA die höchste Priorität bei der Terminvergabe zuweist.  

Kreuzen Sie unter dem Reiter „Ich arbeite in einer Pflege- oder medizinischen Einrichtung“ das Auswahlfeld „zahnärztliche-, HNO-, ophthalmologische, endoskopierende Praxis“ an. 

Auf dem Portal müssen sich nur einmal registrieren und werden automatisch per SMS oder E-Mail (ggf. auch telefonisch) benachrichtigt, sobald Sie für die Vereinbarung eines persönlichen Impftermins an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist nicht erforderlich.

Sammeltermine für Praxisteams

Unter einer einzigen E-Mail-Adresse (E-Mail Account) können bis zu fünf Personen gesammelt angemeldet werden. Sobald Sie in Ihrem Account die erste Person angelegt haben, klicken Sie auf die Option Personenauswahl. Dort können Sie dann bis zu vier weitere Personen anlegen.
BLZK und KZVB empfehlen diese Vorgehensweise jedoch nicht. Erfahrungsgemäß führen Einzelanmeldungen zu einer schnelleren Terminvergabe.

Informationen zu den derzeitigen Impfstoffen

Gegen Covid-19 gibt es derzeit zwei Arten von Impfstoffen:

Vektor-basierte Impfstoffe (z.B. von AstraZeneca, Johnson & Johnson):
Diese bestehen aus Viren, die im menschlichen Körper kaum vermehrungsfähig sind, und liefern dem Immunsystem des Körpers die nötigen Informationen, um Antigene gegen den Erreger auszubilden.

mRNA-Impfstoffe (z.B. von Biontech/Pfizer, Moderna): Sie enthalten keine Viren oder Teile dieser, sondern lediglich Boten-Proteinmoleküle mit der Information für die Herstellung einzelner Antigene, eine Art Bauplan

Infektionsschutz und Nebenwirkungen

Laut dem Paul-Ehrlich-Institut sind alle verfügbaren Impfstoffe hochwirksam. Sie unterscheiden sich lediglich im Herstellungsverfahren. Die Schutzwirkung tritt in der Regel 10 bis 14 Tage nach der Erstimpfung ein. Einen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion kann jedoch keiner dieser Impfstoffe garantieren.

Aufgrund der immer noch derzeitigen Knappheit der Impfstoffe besteht leider keine Wahlmöglichkeit. Wer zwei Mal mit AstraZeneca geimpft wurde, kann allerdings zu einem späteren Zeitpunkt auch mit Biontech oder Moderna geimpft werden.

Impfreaktionen können bei jedem der Impfstoffe auftreten, klingen aber nach kurzer Zeit wieder ab.

Wegen einer erhöhten Fallzahl von Hirnvenenthrombosen im Zusammenhang mit dem AstraZeneca-Impfstoff wurde die entsprechende Impfung für Menschen unter 60 Jahren vorerst ausgesetzt. Ende April gab Bayern den AstraZeneca-Impfstoff für alle Menschen ab 18 Jahren frei.

Weitere Informationen auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts

Infiziert trotz Impfung – was nun?

Bei Personen, die nach der Erstimpfung positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), mit der Verabreichung der zweiten Impfdosis bis zu sechs Monate nach der Genesung von der Corona-Infektion zu warten. So wird eine überschießende Immunreaktion des Körpers verhindert.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns und die Bayerische Landeszahnärztekammer informieren über den aktuellen Stand zu den Corona-Impfungen auf ihren Webseiten www.kzvb.de/coronavirus und blzk.de sowie im Bayerischen Zahnärzteblatt und im BZBplus.
Weitere Informationen mit FAQ zum Thema Impfen sind auf der Corona-Seite des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege veröffentlicht.