Corona. Impfung.

Wichtige Informationen zur Impfung.

Impfungen in Zahnarztpraxen - Voraussetzungen:

Die Bund-Länder-Konferenz hat beschlossen, dass auch Zahnärzte Corona-Schutzimpfungen durchführen können sollen. Einige Voraussetzungen für Impfungen in Zahnarztpraxen müssen aber noch geschaffen werden. Details dazu auf der Website der BZAEK Wir halten Sie hier über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.
 
Die BLZK informiert auf ihrer Website insbesondere bzgl. der erforderlichen Schulung* und des benötigten Impfzertifikats:
Website der BLZK zum Thema Schulung & Impfzertifikat

* "Voraussetzungen für die Durchführung von Schutzimpfungen gegen das Coronavirus sind die Teilnahme der impfwilligen Zahnärztinnen und Zahnärzte an einer ärztlichen Schulung sowie die Bestätigung einer erfolgreichen Teilnahme dieser Schulung durch Ausstellung eines Impfzertifikates durch die BLZK."

Die BLZK bietet in Zusammenarbeit mit der eazf praktische ärztliche Schulungen inklusive Notfallmaßnahmen bei akuten Impfreaktionen an:

https://www.eazf.de/sites/impfschulung

Die ersten Schulungen am 22.1. und 12.2.2022 sind bereits ausgebucht. Neue Termine sind der 16. Februar 2022 in München und der 17. Februar 2022 in Nürnberg.

 

Rechtliche Fragen zum Impfzertifikat

Rechtliche Anfragen richten Sie bitte an die BLZK:

089 230211-312  covid19-impfzertifikat@blzk.de

Aus dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz vom 02.12.2021:

„Der Bund wird zudem den Kreis der Personen deutlich ausweiten, die Impfungen durchführen dürfen. Kurzfristig geht das über Delegationen, mit denen Ärztinnen und Ärzten an Apothekerinnen und Apotheker sowie Pflegefachkräfte, etwa in Altenheimen die Impfung delegieren dürfen. Darüber hinaus soll eine gesetzliche Änderung erfolgen für Apothekerinnen und Apotheker, Zahnärztinnen und Zahnärzte und weitere, um den Kreis der Berechtigten, die in der Corona-Pandemie Impfungen durchführen können, auszuweiten.“

Ihre Impfung - Impfpflicht:

Einrichtungsspezifische Impfpflicht

Am 12. Dezember ist eine erneute Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Kraft getreten.  Die Bundesregierung hat eine „einrichtungsspezifische Impfpflicht“ beschlossen, die auch für Zahnarztpraxen gilt: in Zahnarztpraxen tätige Personen müssen mit Ablauf des 15. März 2022 geimpft oder genesen sein oder ein ärztliches Zeugnis über das Bestehen einer Kontraindikation gegen eine Impfung gegen Covid-19 besitzen. Nachweise sind der Einrichtungsleitung (z.B. Praxisinhaber) vorzulegen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Websites der BZAEK und der BLZK:

BZAEK: Fragen und Antworten zur Impfpflicht des zahnärztlichen Praxispersonals

Immunitätsnachweispflicht gegen COVID-19 in Zahnarztpraxen

Fragen & Antworten zu Impfstoffen und Nebenwirkungen:

Informationen zu den derzeitigen Impfstoffen

Gegen Covid-19 gibt es derzeit zwei Arten von Impfstoffen:

Vektor-basierte Impfstoffe (z.B. von AstraZeneca, Johnson & Johnson):
Diese bestehen aus Viren, die im menschlichen Körper kaum vermehrungsfähig sind, und liefern dem Immunsystem des Körpers die nötigen Informationen, um Antigene gegen den Erreger auszubilden.

mRNA-Impfstoffe (z.B. von Biontech/Pfizer, Moderna): Sie enthalten keine Viren oder Teile dieser, sondern lediglich Boten-Proteinmoleküle mit der Information für die Herstellung einzelner Antigene, eine Art Bauplan.

Infektionsschutz und Nebenwirkungen

Einen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion kann keiner dieser Impfstoffe garantieren. Impfreaktionen können bei jedem der Impfstoffe auftreten, weitere Informationen finden Sie auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts