Videosprechstunden. Videofall­konferenzen.

Videosprechstunden und Videofallkonferenzen sind über festgelegte Standards auch in der vertragszahnärztlichen Versorgung möglich.

Der Bewertungsausschuss hat am 19. August 2020 einen Beschluss über die Abbildung spezieller vertragszahnärztlicher Vergütungen zu diesen Leistungen im BEMA gefasst, der vom Bundesministerium für Gesundheit nicht beanstandet worden ist. Diese neuen Leistungen können ab dem 1. Oktober 2020 abgerechnet werden und stehen für die Versorgung der betreffenden Versicherten zur Verfügung.

Die Leistungen - Videosprechstunden und Videofallkonferenzen - sind gesetzlich vorgesehen für Versicherte, die einem Pflegegrad nach § 15 SGB XI zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe erhalten sowie für Versicherte, an denen zahnärztliche Leistungen im Rahmen eines Kooperationsvertrages gem. § 119b Abs. 1 SGB V erbracht werden (vgl. §§ 87 Abs. 2k, 87 Abs. 2i SGB V).

Zertifizierte Videodienstanbieter

Eine fortlaufend aktualisierte Liste zertifizierter Videodienstanbieter finden Sie auf der Website der Bundes-KZV.

Bema-Gebühren


Für Videosprechstunden, Videofallkonferenzen, Telekonsile, Technikzuschlag
Die neuen Bema-Leistungen können seit 1. Oktober abgerechnet werden. Was Sie bei der Leistungserbringung sowie deren Abrechnung beachten müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Artikel aus dem BZBplus 11/2020