Presseinformation der KZVB vom 11.07.2007

 

Patient erster Klasse dank zweiter Meinung

Startschuss für Zahnarzt-Zweitmeinung in Franken

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) startet  heute in Nürnberg einen besonderen Service für ihre Patienten: Bei der Zahnarzt-Zweitmeinung können Patienten ihren Heil- und Kostenplan ab sofort von einem erfahrenen Zahnarzt kostenlos prüfen und sich untersuchen lassen.

Brücke oder Implantat? Gold oder Keramik? Die Zahnärzte informieren ihre Patienten über die Vor- und Nachteile verschiedener Versorgungsalternativen, und die Patienten sollten keine Scheu haben, bei ihrem Zahnarzt nachzubohren – mit Fragen.

Wer zusätzlich eine zweite Meinung wünscht, kann sich ab sofort auch in Franken an eine Patienten-Anlaufstelle wenden, die Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB im Nürnberger Zahnärztehaus. Neutrale Zahnärzte beraten dort gesetzlich krankenversicherte Patienten rund um geplante Versorgungen mit Zahnersatz.

Die persönliche Untersuchung und Beratung – nach Terminvereinbarung – ist kostenlos. Der Patient braucht keine Chipkarte vorzulegen. Bei einer bevorstehenden Zahnersatz-Behandlung sollte er jedoch seinen Heil- und Kostenplan und nach Möglichkeit auch Röntgenbilder mitbringen. Ein Gutachterverfahren darf nicht anhängig sein.

Der Zahnarzt oder die Zahnärztin in der Beratungsstelle spricht mit dem Patienten über die geplante Behandlung, die Ansprüche und Vorstellungen des Patienten sowie über die verschiedenen Therapie-Alternativen. An einer Behandlungseinheit mit einer intraoralen Kamera kann der Zahnarzt dem Patienten die Gebiss-Situation veranschaulichen.

Information vor der Investition

Bei der Eröffnungs-Pressekonferenz zur Zahnarzt-Zweitmeinung erklärte Dr. Martin Reißig, stellvertretender Vorsitzender der KZVB: „Unser Angebot richtet sich an Patienten, die vor einer Gesundheits-Investition stehen.

Sie waren bereits beim Zahnarzt ihres Vertrauens und haben einen Heil- und Kostenplan in den Händen. Es ist verständlich, dass sie vor ihrer Entscheidung eine zweite Meinung wünschen.“

Mit dem Beratungsangebot tragen die bayerischen Zahnärzte dem steigenden Informationsbedürfnis der Patienten Rechnung. „Jeder Patient kann letztlich selbst entscheiden, ob er eine Regelversorgung oder höherwertigen Zahnersatz wünscht“, so Dr. Axel Wiedenmann, Vorsitzender der KZVB-Bezirksstelle Mittelfranken in Nürnberg. „Nur ein überzeugter Patient ist ein guter Patient.“ Wiedenmann warnte zugleich vor der Schnäppchenjagd beim Zahnersatz: „Es ist nicht sinnvoll, ein gewachsenes Vertrauensverhältnis zu seinem Zahnarzt aufzugeben, nur weil man über billigere Zahntechnik Geld sparen kann.“

Breites Beratungsangebot der Zahnärzte

Bei jedem Problem rund um die zahnärztliche Versorgung gibt es jemanden, der dem Betroffenen hilft. Meist ist es das Beste, der Patient fragt bei seinem Zahnarzt nach. Wenn noch Fragen offen sind, hilft die telefonische Patienten-Beratungsstelle der KZVB unter der Telefonnummer 089 72401-348. Wer eine persönliche Beratung zu einer geplanten Zahnersatz-Versorgung wünscht, wendet sich am besten an die Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB.

TERMINVEREINBARUNG

Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB in München, Fallstraße 34
Montags, dienstags und mittwochs 10 bis 12 Uhr,
freitags 8 bis 10 Uhr
Telefon 089 724 01-370

Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB in Nürnberg, Laufertorgraben 10/I
Montags bis donnerstags 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr,
freitags 9 bis 12 Uhr
Telefon 0911 58 88 83-27

Für Rückfragen:

Julika Sandt, Leiterin der Pressestelle
Tel.: (089) 72401-184