Note Eins für zweite Meinung

Zahnersatz-Beratung der KZVB erzielt Spitzenwerte

Seit einem Jahr haben gesetzlich Krankenversicherte in Bayern die Möglichkeit, sich eine zweite Meinung zu ihrer geplanten Zahnersatzbehandlung einzuholen. Für Dr. Janusz Rat, Vorsitzender des Vorstandes der KZVB, ein Anlass, um Bilanz zu ziehen: „94 Prozent der Patienten fanden die Untersuchung durch den Zweitmeinungszahnarzt ,sehr gut’ oder ,gut’. Dieses hervorragende Ergebnis bestätigt unseren Kurs: Den teilweise unseriösen Anbietern im Internet setzen wir die persönliche und neutrale Beratung durch erfahrene Gutachter entgegen.“

Im Dezember des vergangenen Jahres nahm die Zahnarzt-Zweitmeinung in München ihren Betrieb auf. Und seit Juli dieses Jahres können sich die Patienten auch im Nürnberger Zahnärztehaus eine zweite Meinung zu ihren geplanten Zahnersatzbehandlungen einholen. Beide Einrichtungen wurden von den bislang insgesamt 603 Patienten (396 in München und 207 in Nürnberg) überaus positiv bewertet.

Als „Beweis der hohen Kompetenz der bayerischen Zahnärzte“ bewertete Rat die Tatsache, dass 97 Prozent der Patienten nach der Beratung durch die Zweitmeinungsstelle der KZVB wieder zu ihren „alten“ Zahnärzten zurückgekehrt sind. Somit gelang es der KZVB, das berechtigte Bedürfnis nach möglichst ausführlicher Beratung zu befriedigen, ohne dadurch das wichtige Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient zu gefährden.
Rat hat auch in seiner eigenen Praxis die Erfahrung gemacht, dass die Menschen beim Zahnersatz immer stärker auf die Qualität und den Preis achten: „Es handelt sich schließlich um eine Investition, bei der es nicht nur ums Geld sondern vor allem um die Gesundheit aber auch um schönes Aussehen geht.“

Ob Brücke oder Implantat, ob Gold oder Keramik: Beim Zahnersatz existiert eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten. Die unterschiedlichsten Materialien können zu erheblichen Preisunterschieden führen. „Es ist wichtig, sich gründlich über die unzähligen Alternativen zu erkundigen“, erklärte der stellvertretende KZVB-Vorsitzende Dr. Martin Reißig. Er wies jedoch darauf hin, dass auch der eigene Zahnarzt auf Wunsch preisgünstigere Zahntechnik anbieten könne. Wenn die Patienten trotzdem eine zweite Meinung wünschten, dann, so Reißig weiter, wenden sie sich am besten an die Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB.

Die persönliche Beratung ist dort kostenlos. Der Patient braucht seine Krankenversichertenkarte nicht vorzulegen. Vorraussetzung ist lediglich, dass er gesetzlich krankenversichert ist und in München oder Nürnberg einen Termin vereinbart. Zum persönlichen Beratungstermin sollte er den Heil- und Kostenplan und nach Möglichkeit auch Röntgenbilder mitbringen. Ein Gutachterverfahren darf nicht anhängig sein.


TERMINVEREINBARUNG

Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB in München, Fallstraße 34
Montags, dienstags und mittwochs 10 bis 12 Uhr,
freitags 8 bis 10 Uhr
Telefon 089 724 01-370

Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB in Nürnberg, Laufertorgraben 10/I
Montags bis donnerstags 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr,
freitags 9 bis 12 Uhr
Telefon 0911 58 88 83-27

Julika Sandt
Pressesprecherin
Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns
Fallstraße 34
81369 München
Tel.: 089 72 401-184
E-Mail: mailto:j.sandt(at)kzvb.de

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