"Eine große Chance für das Gesundheitswesen"

Dr. Maximilian Gassner. Quelle: bvmed.de

KZVB begrüßt Wechsel Gaßners in das Bundesversicherungsamt


Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) begrüßt den angekündigten Wechsel des bayerischen Spitzenbeamten
Dr. Maximilian Gaßner in das Bundesversicherungsamt (BVA). „Die Berufung Gaßners ist eine große Chance für das deutsche Gesundheitswesen“, erklärt Dr. Janusz Rat, Vorsitzender des Vorstands der KZVB.

Der Jurist im Bayerischen Gesundheitsministerium sei ein ausgezeichneter Kenner der komplizierten Strukturen im System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die bayerischen Zahnärzte haben Gaßner sehr gut kennengelernt, als er als „Staatskommissar“ im Jahr 2004 die Geschicke der KZVB zu verantworten hatte. Die damalige Führung der KZVB, die der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) stellte, war aus Protest gegen die Gesundheitspolitik zurückgetreten. Neuwahlen durch die Vertreterversammlung scheiterten mehrfach.

Erst als der neu gegründete Berufsverband Zukunft Zahnärzte Bayern (ZZB) die Mehrheit in der Vertreterversammlung stellte und Dr. Janusz Rat zum Vorsitzenden sowie Dr. Martin Reißig zu seinem Stellvertreter wählte, kehrte in der KZVB wieder Ruhe ein.

„Gaßner hat dafür gesorgt, dass in einer schwierigen Zeit der Geschäftsbetrieb der KZVB nicht zum Stillstand kam und die Patientenversorgung gesichert blieb“, meint KZVB-Vize Reißig. Er ist überzeugt, dass Gaßner auch die Herkulesaufgabe „Umbau des Gesundheitsfonds“ bewältigen kann. „Am besten wäre es natürlich, den Fonds wieder abzuschaffen, aber dagegen werden sich die Bundesländer stellen, die von dieser gewaltigen Umverteilungsmaschinerie profitieren.“ Aus bayerischer Sicht müsse es darum gehen, den Mittelabfluss zu begrenzen und das hohe Niveau der medizinischen Versorgung im Freistaat zu sichern.

Der bayerische Gesundheitsminister Dr. Markus Söder habe mit der Berufung Gaßners einen wichtigen Verhandlungserfolg erzielt. „Diese Personalie sorgt bei uns für Optimismus“, meint KZVB-Chef Rat.


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Leo Hofmeier
Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns
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