BKK-Versicherte bleiben zahnmedizinisch gut versorgt

Dr. Janusz Rat; Dr. Stefan Böhm

BKK Landesverband Bayern
Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns

KZVB und BKK Landesverband schließen Vergütungsverhandlungen erfolgreich ab

So etwas hat es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben: Bereits zwei Monate vor Jahresende einigten sich die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) und der Landesverband der Betriebskrankenkassen (BKK Landesverband Bayern) über die Höhe der Gesamtvergütung und die Punktwerte für das kommende Jahr.

Als „hart aber fair“ bezeichneten KZVB-Chef Dr. Janusz Rat und die Vorständin des BKK Landesverbandes Bayern, Sigrid König, die Verhandlungen. Beide Seiten seien an einem Ergebnis interessiert gewesen, mit dem sowohl die Zahnärzte als auch die Mitgliedskassen des BKK Landesverbandes Bayern leben können. Punktwerte und Gesamtvergütungsobergrenze, also das Budget, steigen um 1,48 Prozent. Das ist die maximale gesetzlich zulässige Erhöhung. „Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Es hat Signalwirkung für die Verhandlungen mit den anderen Kassen“, betont KZVB-Vize Dr. Stefan Böhm.

Für BKK-Versicherte ist sichergestellt, dass sie auch im laufenden Jahr zu jedem zahnmedizinischen Problem oder auch zur Vorsorge ihren Zahnarzt aufsuchen können. Die sogenannten Puffertage fallen für BKK- Versicherte nicht an, weil die Pro-Kopf-Beträge für zahnerhaltende Maßnahmen in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt werden. In den Vergütungsverhandlungen 2012 wollen die Vertragspartner die hochwertige kieferorthopädische Versorgung der Versicherten der BKK auf Basis eines exklusiven Qualitätsvertrages mit der KZVB auf die Agenda schreiben. „Dieser Vertrag wird von den meisten Betriebskrankenkassen unterstützt und von den Versicherten sehr gut angenommen“, betont BKK-Vorständin König.

Der BKK Landesverband Bayern vertritt als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Interessen seiner 17 Mitgliedskassen mit Sitz in Bayern und 120 Betriebskrankenkassen mit Versicherten im Freistaat. Über 2,4 Millionen Menschen in Bayern sind bei einer Betriebskrankenkasse versichert. Damit verfügen die Betriebskrankenkassen im Freistaat über einen Marktanteil von 24 Prozent.

Die KZVB ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Mitglieder sind die rund 9400 bayerischen Vertragszahnärzte, also die Zahnärzte, die berechtigt sind, Leistungen über die gesetzliche Krankenversicherung abzurechnen. Die KZVB stellt die flächendeckende zahnmedizinische Versorgung für die mehr als zehn Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Bayern sicher, organisiert den zahnärztlichen Notdienst und rechnet die zahnärztlichen Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen ab.

Leo Hofmeier
Pressesprecher
Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns                 
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Manuela Osterloh
BKK Landesverband Bayern
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