Huml hat Recht

KZVB begrüßt Forderung nach Regionalfaktor im Gesundheitsfonds

Die bayerischen Vertragszahnärzte unterstützen die Forderung von Gesundheitsministerin Melanie Huml nach einem Regionalfaktor im Gesundheitsfonds. Einer Studie zufolge fließen durch den Fonds mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr aus Bayern in andere Bundesländer.

„Melanie Huml hat Recht. Wir haben immer darauf hingewiesen, dass dieses Geld für die Versorgung der Patienten in Bayern fehlt“, erklärt Dr. Stefan Böhm, stv. Vorsitzender des Vorstands der KZVB.

Böhm verweist darauf, dass die Versorgungslandschaft in Bayern nicht mit der in anderen Bundesländern vergleichbar ist: „Wir nehmen qualitativ und quantitativ bundesweit eine Spitzenposition bei der zahnmedizinischen Versorgung ein, doch die hat auch ihren Preis. Der finanzielle Spielraum der Krankenkassen wird aber seit der Einführung des Gesundheitsfonds immer kleiner. Das spüren wir unmittelbar bei den Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen“, so Böhm.

Es sei deshalb höchste Zeit, dass die höheren Lebenshaltungs- und Praxiskosten in Bayern durch regionale Komponenten bei den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds ausgeglichen werden. „Sonst können wir die flächendeckende wohnortnahe zahnmedizinische Versorgung nicht aufrechterhalten“, warnt der stv. KZVB-Vorsitzende.





Leo Hofmeier

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