München ist nicht Mecklenburg

KZVB begrüßt Forderung von Melanie Huml nach Reform des Finanzausgleichs

München, 1. August 2014 – Die KZVB begrüßt die Forderung der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml nach einer Reform des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen.

„Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass durch den Gesundheitsfonds Milliardenbeträge, die die bayerischen Versicherten einbezahlen, in andere Bundesländer umverteilt werden. Dieses Geld fehlt uns bei der Patientenversorgung“, so der KZVB-Vorsitzende Dr. Janusz Rat.

Die Praxiskosten seien in München nun einmal höher als in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb brauche es auch höhere Vergütungen für die bayerischen Ärzte und Zahnärzte. Die Zuweisungen, die die bayerischen Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds bekommen, seien dafür zu niedrig bemessen. Der Spielraum für freiwillige Leistungen der Kassen im zahnärztlichen Bereich werde immer kleiner.

„Die bayerischen Versicherten zahlen überdurchschnittlich hohe Beiträge. Sie haben Anspruch darauf, dass die hochwertigen Versorgungsstrukturen in Bayern erhalten bleiben. Deshalb hat Ministerin Huml Recht, wenn sie gegen diesen zweiten Länderfinanzausgleich zu Lasten Bayerns vorgeht. Gerechtigkeit in der Verteilung bedeutet, dass Ungleiches auch ungleich behandelt wird", so Rat.




Leo Hofmeier

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