Bayern bundesweit führend bei Zahngesundheit von Kindern

Neue Vorsorgeuntersuchung schließt Präventionslücke bei Kleinkindern

Karies ist die häufigste Erkrankung von Kleinkindern im Vorschulalter. Seit Jahresbeginn können bayerische Eltern, die bei der BARMER GEK versichert sind, mit ihren Kindern deutlich früher zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen. Möglich wird dies durch eine Vereinbarung zwischen der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) und der BARMER GEK. Demnach können Kleinkinder bereits zwischen dem sechsten und dreißigsten Lebensmonat kostenfrei zwei Früherkennungsuntersuchungen nutzen, bei denen unter anderem das Kariesrisiko eingeschätzt wird.

„Wir wollen Zahnschäden bei Kleinkindern vermeiden und schließen damit für unsere Versicherten eine Versorgungslücke, denn das Gesetz sieht die dentale Präventionsleistungen bei Kindern erst ab dem Alter von zweieinhalb Jahren vor", erläutert Gerhard Potuschek, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK in Bayern. Außerdem ergänzten diese Leistungen den Kinder- und Jugendvertrag der Kasse und baut damit ihre Präventionsstrategie vom gesunden Kind hin zum gesunden Erwachsenen weiter aus.

Für Kinder, bei denen im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen eine Kariesvorstufe festgestellt wird, kann der Zahnarzt zusätzlich eine lokale Fluoridierung des Zahnschmelzes durchführen. Aufmerksam gemacht werden sollen die Eltern auf die neue Möglichkeit unter anderem bei den Früherkennungsuntersuchungen beim Kinder- und Jugendarzt.

„Bayern ist schon heute bundesweit führend, was die Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen angeht. Die Vereinbarung zwischen der BARMER GEK und der KZVB trägt dazu bei, dass wir diese Spitzenposition weiter konsequent ausbauen. Wir wissen heute, dass sich Milchzahnkaries negativ auf die bleibenden Zähne auswirken kann. Deshalb ist die Mundgesundheit bei Kleinkindern genau so wichtig wie bei Jugendlichen und Erwachsenen“, so Dr. Janusz Rat, Vorsitzender des Vorstands der KZVB.

Hintergrundinformationen:

• Die ersten Zähne brechen etwa nach sechs Monaten durch, mit etwa 30 Monaten ist das Milchgebiss vollständig.

• Karies im Kleinkindalter ist sehr verbreitet. Durch zuckerhaltige Speisen und Getränke und Fehler beim Zähneputzen sind Milchzähne von Karies bedroht.

• Bisher gab es nur drei gesetzliche Früherkennungsuntersuchungen vom 30. – 72. Lebensmonat – im Abstand von jeweils 12 Monaten.



Leo Hofmeier

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