Über 4000 Zahnärzte und Praxismitarbeiter erreicht- KZVB schließt bayernweite Dialogtage ab

München, 25. Juli 2018 – Die KZVB schließt heute mit einer Veranstaltung in München die erste Staffel ihrer bayernweiten Dialogtage ab. Die Veranstaltungsreihe war ein voller Erfolg. Mehr als 4000 Zahnärzte und Praxismitarbeiter nutzten die Gelegenheit, um sich über die Heilmittelrichtlinie, den Online-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte und die neue, digitale Abrechnungsmappe der KZVB zu informieren. „Das Ziel, die Praxen bestmöglich bei der Abrechnung der erbrachten Leistungen zu unterstützen, haben wir erreicht“, freut sich der KZVB-Vorsitzende Christian Berger.

Bestätigt sieht sich die KZVB in ihrer Haltung, beim mehrfach verschobenen Online-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte nichts zu überstürzen. Den Praxen wurde geraten, mit der Anschaffung der nötigen Geräte so lange zu warten, bis es mehrere Anbieter für die technische Infrastruktur gibt. Dies ist mittlerweile der Fall. Auch die Erstattungspauschalen, die die Praxen von den Krankenkassen erhalten, wurden erhöht. Klar ist aus Sicht der KZVB aber auch, dass das Ziel, alle Praxen in Deutschland bis zum 31. Dezember 2018 an die elektronische Infrastruktur anzuschließen, nicht realisierbar ist. „Wir erwarten, dass der Gesetzgeber die Frist verlängert. Honorarkürzungen ab dem 1. Januar 2019 sind nicht akzeptabel, da die Hersteller der Konnektoren und Kartenlesegeräte gar nicht fristgerecht liefern können“, so Christian Berger.

Aufgrund der äußerst positiven Resonanz auf die Dialogtage wird es ab Herbst 2018 eine zweite Veranstaltungsreihe geben. Der Vorstand wird die Mitglieder dann unter anderem über die Verträge mit den gesetzlichen Krankenkassen informieren, die in diesem Jahr abgeschlossen wurden.

„Unser Ziel ist größtmögliche Transparenz gegenüber unseren Mitgliedern. Deshalb stellen wir uns vor Ort der Diskussion und den Fragen der bayerischen Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte“, ergänzt der stellvertretende KZVB-Vorsitzende Dr. Rüdiger Schott. Die große Resonanz zeige, dass die Selbstverwaltung der bayerischen Vertragszahnärzte von allen Beteiligten mit Leben erfüllt werde.


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