Presseinformation der KZVB vom 03.05.2005

Seminarreihe „Festzuschüsse für Insider“ – ein voller Erfolg

Die von der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) durchgeführte bayernweite Veranstaltungsreihe „Festzuschüsse für Insider“ erweist sich mit ca. 3.500 Teilnehmern als voller Erfolg. „Die Seminarreihe für Zahnärztinnen, Zahnärzte und Helferinnen stößt auf riesige Resonanz“ – zieht Dr. Janusz Rat, 1. Vorsitzender des Vorstands der KZVB, nach den ersten vier Veranstaltungen Zwischenbilanz.

Die KZVB hatte sich kurzfristig dazu entschlossen, eine solche Vertiefungsserie anzubieten, um den zahlreichen Fragen, Unsicherheiten und Unklarheiten Rechnung zu tragen, welche die zum 1. Januar 2005 in Kraft getretene Reform der Zahnersatz-Abrechnung mit sich brachte. Die KZV Bayerns will damit unter anderem erreichen, dass der spürbare Rückgang bei den Zahnersatzbehandlungen wieder ausgeglichen werden kann. „Unsere Informationen sollen dazu beitragen, dass der Zahnarzt gemeinsam mit seinem Patienten das flexiblere Therapiespektrum besser darlegen und anwenden kann“, so Dr. Stefan Böhm, Referent der Veranstaltungsserie. Bereits Ende letzten Jahres hat die KZV Bayerns eine erste Vortragsreihe zum gleichen Thema durchgeführt, an der über 8.000 Teilnehmer zu verzeichnen waren.
Als „gezielte Falschmeldung“ bezeichnet Dr. Rat die jüngste Pressemeldung des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte – es sei ein 25%iger Rückgang in den 8.500 bayerischen Zahnarztpraxen zu verzeichnen und daran sei unter anderem auch die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns schuld, weil sie die zahlreichen Fachfragen nicht entsprechend zeitnah beantworte.

„Richtig ist vielmehr, dass unser Haus alles daran setzt, die zweifellos vorhandenen zahlreichen Fragen telefonisch, schriftlich und eben auch durch die obige Veranstaltungsreihe qualifiziert zu beantworten“, so Dr. Rat. Mit bis zu 40 Fachleuten war die KZVB-Hotline besetzt.

Es ist eine Unverfrorenheit, wenn ausgerechnet jener Verband, der durch seine Blockadepolitik im Jahr 2004 gezielt versucht hat, in der KZV Bayerns alle Räder zum Stillstand zu bringen, nun hergehe und sich darüber mokiere, dass sich das Räderwerk nicht gut geölt drehe.

Wer nüchtern Bilanz zieht, wird erkennen, dass die neue KZVB-Führung in kürzester Zeit zahlreiche Teilerfolge verzeichnen konnte und damit einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat, dass die verunsicherten Zahnärztinnen und Zahnärzte wieder Vertrauen zur Führung ihrer KZV gewonnen haben. „Dafür gibt es eine Reihe von Beispielen“, so Dr. Rat: „unter anderem der Abschluss von Gesamtvergütungsregelungen für die Jahre 2004 und 2005, der Abschluss einer Vereinbarung über die Wirtschaftlichkeitsprüfung, der einvernehmliche Abschluss eines – umfangreich verbesserten - Honorarverteilungsmaßstabes für das Jahr 2005“.
„Ferner führen wir derzeit gemeinsam mit den Krankenkassen Verhandlungen zu etlichen weiteren Sachthemen, u.a. über die Neuorganisation eines qualitätsgesicherten Gutachterwesens, über die Sicherstellung der kieferorthopädischen Versorgung und über zahlreiche andere Dinge“, so Dr. Janusz Rat. Auch Genehmigungsvereinfachungen von Heil- und Kostenplänen konnten vereinbart werden.
„Der Rückgang der Patientenzahlen – der u.a. auch auf die 10 Euro Praxisgebühr zurückzuführen ist – ist unbestreitbar, aber die vom FVDZ in den Raum gestellten 25% sind reine Panikmache. Die Verringerung der Fallzahlen im ersten Quartal 2005 liegt im einstelligen Prozentbereich“, so Dr. Rat. „Mit den von unserem Haus initiierten und bereits angekündigten Hörfunkspots wollen wir dazu beitragen, dass dieser Rückgang bald aufgeholt werden kann“, so Dr. Rat weiter.

Wie bereits gemeldet, wird die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns gemeinsam mit einigen anderen Kassenzahnärztlichen Vereinigungen im Bundesgebiet Ende Mai eine Hörfunkkampagne starten, um die Patienten u. a. darüber aufzuklären, dass für die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung die 10 Euro Praxisgebühr nicht in Rechnung gestellt werden. In der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns hat seit Jahresanfang der Verband „Zukunft Zahnärzte Bayern e. V.“ die politische Führung übernommen.


Für Rückfragen:


Pressestelle der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns,
Tel.: (089) 72401-162, Fax: (089) 72401-276, E-Mail: presse(at)kzvb.de

 

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