Presseinformation der KZVB vom 10.11.2005

Zahnersatz-Bonus nicht gefährden

Wer sich bei seinem Zahnarzt für 2005 noch keinen Stempel im Bonusheft geholt hat, sollte sich noch vor Jahresende einen Kontroll-Termin geben lassen. Fehlt auch nur ein Bonus-Eintrag, sind alle bisher gesammelten Stempel wertlos.

Wer hingegen mit dem Bonusheft nachweisen kann, dass er mindestens einmal pro Jahr bei der Vorsorge war, bekommt von seiner Krankenkasse weitaus höhere Festzuschüsse für Kronen, Brücken, Prothesen und Implantate.

Mit einem Bonusheft, das fünf Jahre lückenlos geführt ist, erhöhen sich die Zuschüsse um 20 Prozent. Hat der Patient seinen Zahnarzt zehn Jahre regelmäßig besucht, steigt der Festzuschuss, den die Krankenkasse für Zahnersatz zahlt, sogar um 30 Prozent.

Wenn der Zahnarzt bei der Vorsorgeuntersuchung Karies frühzeitig entdeckt, wird Zahnersatz oftmals gar nicht notwendig. Vielen Patienten bleibt durch die Vorsorge vor allem eines erspart: Zahnschmerzen. Für gesetzlich Krankenversicherte, die beim Zahnarzt ihr Bonusheft vorlegen, fällt bei bis zu zwei Vorsorgeuntersuchungen pro Jahr keine Praxisgebühr an.

Gesetzlich Krankenversicherte finden weitere Informationen zur Vorsorgeuntersuchung mit dem Bonusheft, zu Festzuschüssen und anderen zahnärztlichen Themen im Internet unter www.bonuslaecheln.de.

Für Rückfragen:

Julika Sandt, Pressestelle der Bayerischen Zahnärzte
Tel.: (089) 72401-184, Fax: (089) 72401-276, E-Mail: j.sandt(at)kzvb.de

 

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