Pressemeldung vom 20.11.2006

Bayerns Zahnärzte liefern Qualität
Beanstandungsquote liegt unter 0,06 Prozent

„Die bayerischen Zahnärzte liefern Qualität“, stellte der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB), Dr. Janusz Rat, mit Blick auf eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK) fest. Die Beanstandungsquote bei zahnmedizinischen Behandlungen liege unter 0,06 Promille
 
Die Techniker Krankenkasse hatte behauptet, dass es bei bayerischen Zahnärzten häufiger zu Behandlungsfehlern komme als bei Kollegen in anderen Bundesländern, war aber auf Nachfrage der KZVB nicht bereit, ihre Zahlen zeitnah offenzulegen.

Im Jahr 2005 wurden in Bayern fast 15 Millionen Zahnarztbehandlungen durchgeführt, in nur 896 Fällen gab es Beanstandungen durch die Krankenkassen, die zu einem Prüfverfahren führten. 308 Beanstandungen wurden von den zuständigen Gremien als unbegründet, 178 teilweise abgelehnt. Nur in 504 Fällen erwies sich der Antrag der Krankenkassen als berechtigt.


Rat stellt dazu fest: „Das bedeutet, dass im Schnitt auf einen Patienten, der sich zu Recht beschwert, rund 22.000 zufriedene Patienten kommen. Diese Quote ist gut, aber wir wollen sie weiter verbessern.“


Im Gegensatz zur Techniker Krankenkasse sei im Übrigen die KZVB gerne bereit, alle zugrunde liegenden Daten offenzulegen. Die KZVB nehme das Thema Qualitätssicherung sehr ernst. Zahnärzte müssten sich regelmäßig fortbilden.


Der KZVB-Vorsitzende verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Patientenberatungsstelle und die neue Anlaufstelle Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB. Patienten, die Zweifel am Behandlungsvorschlag ihres Zahnarztes haben, können dort eine unabhängige, zweite Meinung einholen.
 
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