Presseinformationen der KZVB 2014


KZVB kritisiert Unterfinanzierung zahnärztlicher Leistungen

22.12.2014

Die AOK Bayern entwickelt sich aus Sicht der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns immer mehr zu einer Problemkasse. „Die zahnärztlichen Leistungen sind bei der AOK Bayern seit Jahren chronisch unterfinanziert“, betont der KZVB-Vorsitzende Dr. Janusz Rat.

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Rechtsunsicherheit belastet die bayerischen Zahnarztpraxen

18.12.2014

Die Vergütungsverhandlungen zwischen der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) und der AOK Bayern für das Jahr 2014 sind vorerst endgültig gescheitert. Das Landessozialgericht (LSG) hob gestern eine Entscheidung des Landesschiedsamtes auf. Damit herrscht weiterhin Rechtsunsicherheit für die über 7000 bayerischen Zahnarztpraxen.

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Die AOK Bayern arbeitet mit Taschenspielertricks

3.11.2014

Als „Taschenspielertricks“ kritisiert die KZVB Aussagen der AOK Bayern zu den Vergütungs-verhandlungen für das Jahr 2014.

Die AOK Bayern hatte mitgeteilt, sie hätte der KZVB eine Erhöhung der Gesamtvergütung von drei Prozent angeboten, die Zahnärzte hätten aber zwölf Prozent gefordert.

Dazu erklärt der KZVB-Vorsitzende Dr. Janusz Rat: „Drei Prozent standen seitens der AOK Bayern nie zur Diskussion. Die AOK Bayern hat uns im Landesschiedsamt eine Erhöhung der Gesamtvergütung von 1,38 Prozent sowie eine Erhöhung der Punktwerte von 0,34 Prozent angeboten. In einem Schreiben vom 28. Oktober 2014 erneuerte sie dieses völlig unzureichende Angebot. Der Schiedsspruch, den die AOK Bayern beklagt hat, sah eine Erhöhung der Gesamtvergütung und der Punktwerte von 4,3 Prozent vor. Wie die AOK Bayern auf zwölf Prozent kommt, bleibt wohl deren Geheimnis“.
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Erfolgreicher 55. Bayerischer Zahnärztetag in München

27.10.2014

Auf große Resonanz stieß der diesjährige Bayerische Zahnärztetag, zu dem vom 23. bis 25. Oktober Zahnmediziner aus ganz Deutschland sowie den angrenzenden Nachbarländern nach München gekommen waren. „Zahn trifft Medizin – Zähne und Kiefer im Netzwerk des Körpers“, so das Thema des Fachkongresses, bei dem Wechselwirkungen zwischen Munderkrankungen sowie Allgemeinerkrankungen aufgezeigt wurden. Mehr als 1 300 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung, die heuer bereits zum 55. Mal in der Landeshauptstadt stattfand.
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55. Bayerischer Zahnärztetag: Wissenschaftlicher Kongress für Zahnärzte

24.10.2014

Der Bayerische Zahnärztetag in München ist die zentrale Fortbildungsveranstaltung für bayerische Zahnärzte. Dafür steht seine lange Tradition und die Erfolgsgeschichte insbesondere der letzten Jahre. 2014 findet der Bayerische Zahnärztetag zum 55. Mal statt, diesmal unter dem Titel „Zahn trifft Medizin – Zähne und Kiefer im Netzwerk des Körpers“. Gemeinsame Veranstalter sind die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB). Kooperationspartner für das wissenschaftliche Programm ist die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG).
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AOK Bayern gefährdet die flächendeckende Patientenversorgung

22.10.2014

KZVB kritisiert Unterfinanzierung zahnärztlicher Leistungen
Die AOK Bayern gefährdet die flächendeckende zahnmedizinische Versorgung in Bayern. Vor allem in Regionen mit einem hohen Anteil AOK-Versicherter werde es immer schwieriger, Zahnärzte für die Übernahme einer Praxis zu gewinnen, warnt die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) im Vorfeld des Bayerischen Zahnärztetages 2014.

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Huml hat Recht

1.10.2014

Die bayerischen Vertragszahnärzte unterstützen die Forderung von Gesundheitsministerin Melanie Huml nach einem Regionalfaktor im Gesundheitsfonds. Einer Studie zufolge fließen durch den Fonds mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr aus Bayern in andere Bundesländer.
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München ist nicht Mecklenburg

1.8.2014

Die KZVB begrüßt die Forderung der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml nach einer Reform des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen.
„Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass durch den Gesundheitsfonds Milliardenbeträge, die die bayerischen Versicherten einbezahlen, in andere Bundesländer umverteilt werden. Dieses Geld fehlt uns bei der Patientenversorgung“, so der KZVB-Vorsitzende Dr. Janusz Rat.
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103 neue Wohnungen für Mittersendling

13.5.2014

Bis 2017 könnten auf dem Grundstück Fallstraße 34 in Mittersendling 103 neue Mietwohnungen entstehen – vorausgesetzt die zuständigen Behörden erteilen ihre Zustimmung. Die Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) hat sich gestern Abend mehrheitlich für das Bauvorhaben ausgesprochen und den Vorstand beauftragt, die weiteren Schritte für die Realisierung einzuleiten.
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Zahnärzte liefern Spitzenqualität - KZVB weist Vorwürfe des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen zurück

6.5.2014

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) weist die Vorwürfe des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) zu Behandlungsfehlern durch Zahnärzte entschieden zurück. Der MDK hatte im Zusammenhang mit der Vorstellung seiner Jahresstatistik für 2013 erklärt: „Im Verhältnis zur Zahl der Vorwürfe werden die meisten Behandlungsfehler […] in der Zahnmedizin bestätigt.“ Grundlage dieser Aussage sind 1454 gemeldete Behandlungsfehler, von denen 467 bestätigt wurden.
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Aufweichung des Datenschutzes - BSG hält Pseudonymisierung von Zahnarztdaten für rechtswidrig

2.4.2014

Das Bundessozialgericht (BSG) hat heute entschieden, dass die  Verschlüsselung der Zahnarztnummer bei der Übersendung der Abrechnungsdaten an die Krankenkassen nicht zulässig ist.
Auslöser war ein Rechtsstreit zwischen der AOK Bayern und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Die KZVB hatte argumentiert, dass sie laut Bundesmantelvertrag den Krankenkassen bei der Übermittlung der Abrechnungsdaten die Identität des Zahnarztes nicht mitteilen muss. Zwei Jahrzehnte lang wurden die Zahnarztnummern deshalb an die Kassen nur verschlüsselt übertragen. Dagegen hatte die AOK Bayern geklagt, war aber in den Vorinstanzen unterlegen. Das BSG gab der Klägerin nun Recht.
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Bayern bundesweit führend bei Zahngesundheit von Kindern - Neue Vorsorgeuntersuchung schließt Präventionslücke bei Kleinkindern

7.2.2014

Karies ist die häufigste Erkrankung von Kleinkindern im Vorschulalter. Seit Jahresbeginn können bayerische Eltern, die bei der BARMER GEK versichert sind, mit ihren Kindern deutlich früher zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen. Möglich wird dies durch eine Vereinbarung zwischen der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) und der BARMER GEK. Demnach können Kleinkinder bereits zwischen dem sechsten und dreißigsten Lebensmonat kostenfrei zwei Früherkennungsuntersuchungen nutzen, bei denen unter anderem das Kariesrisiko eingeschätzt wird.
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eGK ist eine Fehlkonstruktion

5.2.2014

Zur aktuellen Diskussion um die elektronische Gesundheitskarte (eGK) erklärt Dr. Janusz Rat, Vorsitzender des Vorstands der KZV Bayerns:
„Die elektronische Gesundheitskarte ist und bleibt eine Fehlkonstruktion. Die gesteckten Ziele werden damit nicht erreicht."
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