10.03.2022. Ethische Verpflichtung.

Zahnärzte stellen Versorgung ukrainischer Flüchtlinge sicher.

Die bayerischen Zahnärzte sind bereit, Flüchtlinge aus der Ukraine schnell und unbürokratisch zahnmedizinisch zu versorgen. Im Vordergrund steht dabei die Schmerzfreiheit.

Die KZVB hat sich mit der bayerischen Staatsregierung und den kommunalen Spitzenverbänden darauf verständigt, dass Flüchtlinge aus der Ukraine Zugang zu einer zahnmedizinischen Behandlung erhalten. Die kreisfreien Städte und die Landkreise übernehmen im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes die Kosten der Versorgung.

Die zahnmedizinische Versorgung von Menschen, die in einer existenziellen Notlage sind und Schlimmes durchgemacht haben, ist eine besondere Herausforderung und eine ethische Verpflichtung. Wenn Flüchtlinge aus der Ukraine Zahnschmerzen haben, können sie jede bayerische Zahnarztpraxis aufsuchen. Auch der zahnärztliche Notdienst am Wochenende steht für Schmerzbehandlungen zur Verfügung. Die für den Notdienst eingeteilten Praxen finden Sie auf notdienst-zahn.de.

Wichtig ist: Auch Flüchtlinge müssen über die geplante Behandlung aufgeklärt werden und in diese einwilligen. Sollte dies aufgrund von Sprachbarrieren nicht möglich sein, muss der Behandler einen Übersetzer hinzuziehen.

Kontakt:

Leo Hofmeier
Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns           
Geschäftsbereich Kommunikation und Politik      

089 72401-184
089 72401-276
l.hofmeier@kzvb.de