Vorsicht vor gefälschten KZVB-Mails


Inhalt und Absender unbedingt kritisch prüfen



Die kriminelle Energie internationaler Hackerbanden kennt leider kaum Grenzen. Aktuell erhalten viele Zahnärzte E-Mails von einem angeblichen Absender aus der KZVB oder anderen Kontakten aus dem eigenen Adressbuch. Viel Text enthält die Nachricht nicht. Nur einen Dreizeiler mit einem Link oder einer Doc-Datei im Anhang. Angeblich handelt es sich um eine Rechnung, ein gescanntes Dokument oder einen Bescheid. Doch Vorsicht: Wer den Link in der E-Mail anklickt, lädt sich gefährliche Schadsoftware auf seinen PC.

Inzwischen wirken diese gefälschten Mails durch die Verwendung von Inhalten aus echten E-Mails besonders authentisch.

Für Sie wichtig: Die KZVB sendet Ihnen niemals E-Mails zu, die Sie auffordern, zusätzliche persönliche Daten einzugeben oder zu bestätigen. Prüfen Sie den Inhalt und den Absender unerwarteter E-Mails kritisch. Im Zweifel sollten Sie solche E-Mails nicht öffnen und ungelesen löschen. Klicken Sie auch niemals auf Links in zweifelhaften E-Mails. Öffnen Sie Dateianhänge nur, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass es sich um geschäftsrelevante und ungefährliche Dateien handelt!

Und so erkennen Sie E-Mails von Betrügern:

Ziehen Sie den Mauszeiger über den Link, ohne ihn anzuklicken. In der Fußleiste des Browsers können Sie dann sehen, auf welche Seite der Link verweist.
Enthaltene Links führen zu Seiten, die nicht mit offiziellen KZVB-Adressen (https://www.kzvb.de, cryptshare.kzvb.de) übereinstimmen. Der Text der Nachricht wirkt oft unbeholfen und enthält Schreibfehler. Ä, Ö und Ü sind häufig durch AE, OE und UE ersetzt. Die Mails wirken eher umgangssprachlich und weichen von üblichen Formulierungen ab. Die Absenderangabe entspricht nicht den offiziellen Angaben.

Gefälschte E-Mails sprechen Sie selten mit Namen an. Stattdessen werden allgemeine Anreden wie etwa „Sehr geehrter Kunde“ verwendet. Dies ist bereits ein starkes Indiz für eine gefälschte E-Mail-Nachricht.

Bitte kontaktieren Sie bei Zweifeln unbedingt die KZVB beziehungsweise die Prüfungsstelle der Wirtschaftlichkeitsprüfung!