Online Rollout


 

Frist für Bestellung der Konnektoren weiter verlängert

Niedergelassene Ärzte können bis Ende März alle Komponenten für die Telematikinfrastruktur verbindlich bestellen, bevor Honorarkürzungen greifen. Bis Ende Juni müssen der Anschluss sowie der erste Datenabruf erfolgt sein.
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Vortrag der KZVB: "Was ist jetzt zu tun?"

Vortrag von Matthias Benkert: Online Rollout - Was ist jetzt zu tun?
In den darin erläuterten 5 Schritten erfolgt die Anbindung:
1. Ausstattungsbedarf über das Servicecenter auf der KZVB-Website Abrechnung Online abfragen
2. Hersteller von Praxisverwaltungs-Software kontaktierten um passende Angebote einzuholen
3. Über die KZVB die SMC-B rechtzeitig vor dem Installationstermin bestellen
4. Installation /Inbetriebnahme in der Praxis
5. Über den Refinanzierungsantrag Kostenerstattung beantragen

Die datenschutzrechtliche Seite der Anbindung an die Telematikinfrastruktur erläutert der Datenschutz- und Datensicherheitsleitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV von BZÄK und KZBV

KOMPONENTEN___________________________________________________

Zugelassene Komponenten

Konnektor:
VSDM-Konnektor der RISE F&E GmbH, „KoCoBox MED+“ der CompuGroup Medical und „VSDM Konnektor“ von T-Systems. Bitte stimmen Sie sich mit Ihrem Abrechnungssoftware Hersteller ab, welcher Konnektor am besten für Ihre Praxis geeignet ist.

elektronischer Praxisausweis / SMC-B:
Neben der Bundesdruckerei gibt es die T-Systems als SMC-B Anbieter. Auf der SMC-B Bestellseite - Menüpunkt „Praxisausweis (SMC-B)“ im internen Bereich von kzvb.de - sind die Anbieter mit Links zu den Konditionen gelistet.

stationäres E-Health-Kartenterminal:
„Ingenico ORGA 6141 online“ und „Cherry eGK Tastatur“

mobile Kartenterminals der Ausbaustufe 2:
Es gibt aktuell von der gematik zugelassene Geräte von den Firmen Ingenico, Cherry und Zemo

Mobile Kartenterminals

Zahnarztpraxen bekommen unter bestimmten Voraussetzungen bis zu drei mobile Kartenterminals finanziert. Die Einzelheiten der Regelung finden Sie in der Anlage 11 des Bundesmantelvertrags unter https://www.kzbv.de/bundesmantelvertrag.1223.de.html.

Pauschalen für die mobilen Kartenterminals können Praxen im Rahmen der Erstausstattung beantragen. Zahnarztpraxen, die bereits angebunden sind und Erstausstattungspauschalen beantragt haben, erhalten die Pauschalen für Ihnen zustehende weitere mobile Kartenterminals über einen Änderungsantrag. Wir informieren Sie, sobald der Änderungsantrag im Servicecenter verfügbar ist.

SMC-B_____________________________________________

Beantragung des elektronischen Praxisausweises

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Die SMC-B ist für die Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte erforderlich. Sie ist Voraussetzung für die Inbetriebnahme der neuen Kartenterminals und Konnektoren. Die bayerischen Praxen beantragen die SMC-B online auf kzvb.de über den Menüpunkt „Praxisausweis (SMC-B)“ im internen Bereich.

Die Antragstellung und der Vertragsschluss müssen vom Zahnarzt über den persönlichen Zahnarzt-Login erfolgen. Personalzugänge sehen den Menüpunkt nicht.

Die KZV Bayerns empfiehlt Ihnen, die SMC-B etwa vier Wochen vor dem mit Ihrem Techniker vereinbarten Installationstermin zu beantragen.

Finanzierung des Praxisausweises

Die Finanzierung des elektronischen Praxisausweises (SMC-B) erfolgt über eine Einmalzahlung von 480 EUR, die sich ab der Erstinbetriebnahme alle 5 Jahre wiederholen wird. Eine SMC-B hat in der Regel eine Laufzeit von 5 Jahren.
Praxen, die bis Ende des zweiten Quartals 2018 an die Telematikinfrastruktur angeschlossen waren - erhalten zusätzlich zu der bereits ausgezahlten Pauschale in Höhe von 480,00 EUR - einen weiteren Betrag in Höhe von 91,20 EUR, um die Differenz zu den tatsächlich entstandenen Kosten auszugleichen.

Haben Sie Fragen zur SMC-B?

Bei Fragen zur SMC-B schauen Sie bitte in die FAQs zur SMC-B (herausgegeben von der BundesKZV) oder wenden Sie sich an Herrn Matthias Sperber unter der Telefonnummer 089 72401-239 (von Montag bis Donnerstag, 9 bis 11 Uhr, sowie 13 bis 15 Uhr).

Häufige Fragen zur SMC-B

ORS 1, VSDM, SMC-B, HBA – IT-Experten sind kreativ, wenn es um neue Begriffe geht. Matthias Benkert (IT-Abteilung) und Claudia Rein (Rechtsabteilung) erklären im verlinkten Artikel die Abkürzungen und was auf die Praxen zukommt

REFINANZIERUNG_________________________________________________

Refinanzierungsantrag: Beantragung der Pauschalen

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Das Servicecenter zur Beantragung der Pauschalen ist im internen Bereich des KZVB-Internetauftritts Abrechnung Online (unter dem Menüpunkt KONTOAVIS) freigeschaltet. Personalzugänge können nicht auf das Servicecenter zugreifen.

Vertragszahnärzte sehen in dem dort bereitgestellten Refinanzierungsantrag ihre bei der KZVB gespeicherten Praxisdaten. Danach bemessen sich der Ausstattungsbedarf für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur sowie die Höhe der Erstausstattungs- und Betriebskostenpauschalen.

Kriterien für die Berechnung Ihrer Ausstattungspauschale sind unter anderem die Anzahl der Vertragszahnärzte am jeweiligen Praxisstandort, die Anzahl der angestellten Zahnärzte und die Anzahl der Besuchsfälle des letzten Jahres. Die einzelnen Komponenten, für die Sie eine Pauschale bekommen, werden Ihnen angezeigt. Dies wird Ihnen bei der Beschaffung über Ihren Hardwarelieferanten behilflich sein.

Ab dem Zeitpunkt, an dem Ihre Praxis an die Telematikinfrastruktur angebunden ist, also nach der Installation melden Sie Ihren Erstattungsanspruch im Servicecenter online an die KZVB. Rechnungen müssen nicht eingereicht werden. Nach der Prüfung durch die KZVB erhalten Sie einen Bescheid und die Kostenerstattung Ihrer Ausgaben startet automatisch zum zeitlich nachfolgenden regulären Auszahlungstermin auf Ihr Honorarkonto bei der KZVB. Zu dieser einmaligen Zahlung bekommen Sie zusätzlich regelmäßig eine monatliche Wartungspauschale ausbezahlt.

Mit Ihren Fragen zur Refinanzierung und Onlineverwaltung erreichen Sie uns von
Montag bis Donnerstag, 9 bis 11 Uhr, sowie 13 bis 15 Uhr unter der Telefon-Nummer 089 72401-513 und -594

 

Haben Sie Fragen zum Online Rollout?

Wenden Sie sich bitte an die DEC-Hotline unter der Telefon-Nummer 089 72401-101.
 


 

Informationsmaterial der BundesKZV

Alle Infos der Bundesvereinigung zu häufigen Fragen zum Online-Rollout und zur Refinanzierung - sowie alle relevanten Verträge finden Sie hier: http://www.kzbv.de/elektronische-gesundheitskarte.92.de.html

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung hat ihre Broschüre „Anbindung an die Telematikinfrastruktur – Informationen für Ihre Praxis“  im August 2018 aktualisiert veröffentlicht. Sie beantwortet darin alle Fragen rund um die elektronische Gesundheitskarte und den Online-Rollout .

Informationsmaterial der gematik

Die gematik informiert Sie auf ihrer Website zum Thema Anbindung der Praxen.
https://fachportal.gematik.de/erste-schritte/anschluss-medizinischer-einrichtungen/

Elektronischer Heilberufsausweis

Die Bayerische Landeszahnärztekammer befindet sich derzeit in den Vorbereitungen für die Ausgabe elektronischer Heilberufsausweise (HBA). Über den genauen Zeitpunkt der HBA-Ausgabe werden Sie rechtzeitig informiert.

Für die Anbindung Ihrer Praxis an die Telematik-Infrastruktur mit der ersten Anwendung des Online Rollout Stufe 1 – dem „Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)“ – benötigen Sie keinen HBA.

Erst mit der späteren Einführung der Anwendung „Qualifizierte elektronische Signatur (QES)“, mit der Zahnärzte Dokumente rechtssicher unterzeichnen können und mit der weiteren Anwendung „sichere Kommunikation der Leistungserbringer (KOM-LE)“, bei der es um die sichere elektronische Kommunikation zwischen den Leistungserbringern geht, wird ein HBA notwendig.

 

Ungültige eGK? So gehen Sie damit um!

Beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarten (eGK) zeigt sich: etliche sind ungültig. Wie Sie in der Praxis damit umgehen, erfahren Sie hier:
www.zm-online.de/news/praxis/ungueltige-egk-so-gehen-sie-damit-um/