Online Rollout

Vortrag der KZVB zum Download

Vortrag von Matthias Benkert: Online Rollout - Was ist jetzt zu tun?

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den aktualiserten Leitfaden von BZÄK und KZBV: Datenschutz- und Datensicherheitsleitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV. Er informiert auch über die Anbindung der Zahnarztpraxen an die Telematikinfrastruktur.

Ungültige eGK? So gehen Sie damit um!

Bis Ende 2018 sollen alle Praxen an die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen angebunden sein. Der Rollout läuft, doch beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarten (eGK) zeigt sich: Etliche sind ungültig. Was Sie dann tun können, erfahren Sie hier:
www.zm-online.de/news/praxis/ungueltige-egk-so-gehen-sie-damit-um/

Zweites stationäres Kartenterminal zugelassen

Neben dem bereits Ende 2017 zugelassenen stationären E-Health-Kartenterminal „Ingenico ORGA 6141 online“ gibt es nun mit der „Cherry eGK Tastatur“ ein zweites E-Health-Kartenterminal auf dem Markt.
Bei den weiteren Komponenten wie Konnektor, VPN-Zugangsdienst und elektronischen Praxisausweis gibt es weiterhin nur einen zugelassenen Anbieter, alternative Produkte sind noch im Zulassungsverfahren.

Verpflichtend wird das Versicherten-Stammdatenmanagement (VSDM) ab 31. Dezember 2018.

KZVB-Servicecenter verfügbar

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Das Servicecenter zur Beantragung der Pauschalen ist im internen Bereich des KZVB-Internetauftritts für Praxisinhaber freigeschaltet. Personalzugänge können nicht auf das Servicecenter zugreifen.

Ein Blick ins Servicecenter lohnt sich schon deshalb, weil Vertragszahnärzte in dem dort bereitgestellten Refinanzierungsantrag ihre bei der KZVB gespeicherten Praxisdaten einsehen können. Danach bemessen sich der Ausstattungsbedarf für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur sowie die Höhe der Erstausstattungs- und Betriebskostenpauschalen.

Kriterien für die Berechnung Ihrer Ausstattungspauschale sind unter anderem die Anzahl der Vertragszahnärzte am jeweiligen Praxisstandort, die Anzahl der angestellten Zahnärzte und die Anzahl der Besuchsfälle des letzten Jahres. Die einzelnen Komponenten, für die Sie eine Pauschale bekommen, werden Ihnen angezeigt. Dies wird Ihnen bei der Beschaffung über Ihren Hardwarelieferanten behilflich sein.

Ab dem Zeitpunkt, an dem die Ihre Praxis an die Telematikinfrastruktur angebunden ist, haben Sie in einem zweiten Schritt die Möglichkeit Ihren Erstattungsanspruch im Servicecenter online an die KZVB zu melden. Nach der Bestätigung durch die KZVB erfolgt die Kostenerstattung Ihrer Ausgaben zum zeitlich nachfolgenden regulären Auszahlungstermin auf Ihr Honorarkonto bei der KZVB. Zu dieser einmaligen Zahlung bekommen Sie zusätzlich regelmäßig eine monatliche Wartungspauschale ausbezahlt.

Damit Sie zukünftig auch andere Dienstleistungen der KZVB auf elektronischem Weg nutzen können, wird das Servicecenter weiter für Sie ausgebaut.

SMC-B: Beantragung des elektronischen Praxisausweises seit dem 23.10.2017 möglich

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Die SMC-B ist für die Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte erforderlich. Sie ist Voraussetzung für die Inbetriebnahme der neuen Kartenterminals und Konnektoren. Die Beantragung der SMC-B kann seit dem 23.10.2017 erfolgen. Die bayerischen Praxen beantragen die SMC-B online bei der für sie zuständigen KZVB über den Menüpunkt „Praxisausweis (SMC-B)“ im internen Bereich des KZVB-Internetauftritts.* Auf der SMC-B- Antragsseite sind alle zugelassenen SMC-B-Anbieter aufgelistet. Weitere Informationen zu den Kosten und Angebotsbedingungen sind hier abrufbar.

Die Antragstellung und der Vertragsschluss müssen vom Zahnarzt über den persönlichen Zahnarzt-Login erfolgen. * Personalzugänge sehen den Menüpunkt nicht.

Die KZV Bayerns empfiehlt Ihnen, die SMC-B etwa vier Wochen vor dem mit Ihrem Techniker vereinbarten Installationstermin zu beantragen.

Haben Sie Fragen zur SMC-B?

Bei Fragen zur SMC-B schauen Sie bitte in die FAQs zur SMC-B (herausgegeben von der BundesKZV) oder wenden Sie sich an Herrn Matthias Sperber unter der Telefonnummer 089 72401-239.

Häufige Fragen zur SMC-B

ORS 1, VSDM, SMC-B, HBA – IT-Experten sind kreativ, wenn es um neue Begriffe geht. Auch und gerade bei der Online-Anbindung von Arzt- und Zahnarztpraxen! Matthias Benkert (IT-Abteilung) und Claudia Rein (Rechtsabteilung) sind in der KZVB-Verwaltung für dieses Großprojekt verantwortlich. Sie erklären im verlinkten TRANSPARENT-Artikel, was sich hinter den Abkürzungen verbirgt und was auf die Praxen zukommt.

Haben Sie Fragen zum Online Rollout?

Wenden Sie sich bitte an die DEC-Hotline unter der Telefon-Nummer 089 72401-101 oder an die Onlineverwaltung unter der Telefon-Nummer 089 72401-513.

Informationsmaterial der BundesKZV

Alle Infos der KZBV mit Links auf die einzelnen FAQs - insbesondere die FAQ-Listen zum Online-Rollout (Stufe 1) und der Refinanzierung der Kosten - sowie alle relevanten Verträge finden Sie gebündelt hier:

http://www.kzbv.de/elektronische-gesundheitskarte.92.de.html

Mitte August 2017 hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung eine Praxisinformation mit dem Thema „Anbindung an die Telematikinfrastruktur – Informationen für Ihre Praxis“ veröffentlicht, die alle Fragen rund um die elektronische Gesundheitskarte und den Online-Rollout beantwortet.

Informationsmaterial der gematik

Die gematik informiert Sie auf ihrer Website zum Thema Anbindung der Praxen.
https://fachportal.gematik.de/erste-schritte/anschluss-medizinischer-einrichtungen/

Elektronischer Heilberufsausweis

Die Bayerische Landeszahnärztekammer befindet sich derzeit in den Vorbereitungen für die Ausgabe elektronischer Heilberufsausweise (HBA). Über den genauen Zeitpunkt der HBA-Ausgabe werden Sie rechtzeitig informiert.

Für die Anbindung Ihrer Praxis an die Telematik-Infrastruktur mit der ersten Anwendung des Online Rollout Stufe 1 – dem „Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)“ – benötigen Sie keinen HBA.

Erst mit der späteren Einführung der Anwendung „Qualifizierte elektronische Signatur (QES)“, mit der Zahnärzte Dokumente rechtssicher unterzeichnen können und mit der weiteren Anwendung „sichere Kommunikation der Leistungserbringer (KOM-LE)“, bei der es um die sichere elektronische Kommunikation zwischen den Leistungserbringern geht, wird ein HBA notwendig.