Online Rollout

Vortrag der KZVB zum Download

Vortrag von Matthias Benkert: Online Rollout - Was ist jetzt zu tun?

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den aktualiserten Leitfaden von BZÄK und KZBV: Datenschutz- und Datensicherheitsleitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV. Er informiert auch über die Anbindung der Zahnarztpraxen an die Telematikinfrastruktur.

Wieder Planungssicherheit für die Zahnarztpraxen

Deutliche Erhöhung der Pauschalen für die Praxisausstattung bei der Telematikinfrastruktur erreicht
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat sich mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) auf die Anpassung der Erstattungspauschalen für die Anbindung der Zahnarztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) geeinigt. Demnach wird die Bruttopauschale für die Konnektoren für das dritte Quartal 2018 auf 1.719 Euro erhöht. Ab dem vierten Quartal 2018 wird eine neue Pauschale von 1.547 Euro festgelegt.
Weitere Informationen in der Pressemitteilung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung.
 

Umstellung Finanzierungsmodell für SMC-B

Die Finanzierung des elektronischen Praxisausweises (SMC-B) wird fortan nicht mehr über eine monatliche Betriebskostenpauschale erfolgen, sondern über eine Einmalzahlung von 480 EUR, die sich ab der Erstinbetriebnahme alle 5 Jahre wiederholen wird. Eine SMC-B hat in der Regel eine Laufzeit von 5 Jahren. Bei Zahnarztpraxen, denen bereits monatliche Betriebskostenpauschalen er-stattet worden sind, werden von Seiten der KZVB demnächst Zahlungen unter Anrechnung der bereits ausgezahlten monatlichen Betriebskostenpauschalen vorgenommen.

Mobile Kartenterminals der Ausbaustufe 2; erste Geräte zugelassen und Finanzierung ausgeweitet

Neben dem neuen Finanzierungsmodell für die SMC-B hat sich die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) durch die 2. Änderungsvereinbarung zur Grundsatzfinanzierungsvereinbarung auf neue Konditionen bezüglich der Kostenerstattung von mobilen Kartenterminals verständigt. Danach bekommen Zahnarztpraxen unter bestimmten Voraussetzungen bis zu drei mobile Kartenterminals finanziert. Die Einzelheiten der Regelung finden Sie in der Anlage 11 des Bundesmantelvertrags unter https://www.kzbv.de/bundesmantelvertrag.1223.de.html.

Über das Servicecenter der KZVB werden die der einzelnen Zahnarztpraxis auf Basis der neuen Finanzierungsvereinbarung zustehenden individuellen Ausstattungsansprüche ab September 2018 angezeigt. Die zugehörigen Pauschalen für die mobilen Kartenterminals können darüber von allen Praxen beantragt werden, die zugleich auch die Erstausstattung zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur für die Zahnarztpraxis beantragen.

Zahnarztpraxen, die bereits an die Telematikinfrastruktur angebunden sind und die Erstausstattungspauschalen bereits beantragt haben, erhalten den Ihnen noch zustehenden Differenzbetrag der SMC-B Pauschale bzw. die Pauschalen für Ihnen zustehende weitere mobile Kartenterminals über einen Änderungsantrag. Wir informieren Sie, sobald der Änderungsantrag im Servicecenter verfügbar ist.

Ungültige eGK? So gehen Sie damit um!

Bis Ende 2018 sollen alle Praxen an die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen angebunden sein. Der Rollout läuft, doch beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarten (eGK) zeigt sich: Etliche sind ungültig. Was Sie dann tun können, erfahren Sie hier:
www.zm-online.de/news/praxis/ungueltige-egk-so-gehen-sie-damit-um/

Neue Komponenten zugelassen

Konnektor:
Neben dem bereits Ende 2017 zugelassenen Konnektor „KoCoBox MED+“ gibt es mit dem „VSDM Konnektor“ von T-Systems einen zweiten Konnektor auf dem Markt. Damit kann die Telekom Deutschland GmbH neben der CompuGroup Medical SE als zweiter Anbieter ein Komplettpaket aller notwendigen Komponenten für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur anbieten. Bitte stimmen Sie sich mit Ihrem Abrechnungssoftware Hersteller ab, welcher Konnektor am besten für Ihre Praxis geeignet ist.

elektronischer Praxisausweis / SMC-B:
Neben dem bereits Ende 2017 zugelassenen SMC-B Anbieter Bundesdruckerei gibt es mit der T-Systems einen zweiten SMC-B Anbieter auf dem Markt. Auf der SMC-B Bestellseite (Menüpunkt „Praxisausweis (SMC-B)“ im internen Bereich des KZVB-Internetauftritts) sind die verschiedenen Anbieter mit direkten Links zu den Angebotskonditionen gelistet.

stationäres E-Health-Kartenterminal:
Neben dem bereits Ende 2017 zugelassenen stationären E-Health-Kartenterminal „Ingenico ORGA 6141 online“ gibt es mit der „Cherry eGK Tastatur“ ein zweites E-Health-Kartenterminal auf dem Markt.

mobile Kartenterminals der Ausbaustufe 2:
Es gibt aktuell von der gematik zugelassene und somit bestellbare Geräte von den Firmen Ingenico, Cherry und Zemo

KZVB-Servicecenter verfügbar

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Das Servicecenter zur Beantragung der Pauschalen ist im internen Bereich des KZVB-Internetauftritts für Praxisinhaber freigeschaltet. Personalzugänge können nicht auf das Servicecenter zugreifen.

Ein Blick ins Servicecenter lohnt sich schon deshalb, weil Vertragszahnärzte in dem dort bereitgestellten Refinanzierungsantrag ihre bei der KZVB gespeicherten Praxisdaten einsehen können. Danach bemessen sich der Ausstattungsbedarf für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur sowie die Höhe der Erstausstattungs- und Betriebskostenpauschalen.

Kriterien für die Berechnung Ihrer Ausstattungspauschale sind unter anderem die Anzahl der Vertragszahnärzte am jeweiligen Praxisstandort, die Anzahl der angestellten Zahnärzte und die Anzahl der Besuchsfälle des letzten Jahres. Die einzelnen Komponenten, für die Sie eine Pauschale bekommen, werden Ihnen angezeigt. Dies wird Ihnen bei der Beschaffung über Ihren Hardwarelieferanten behilflich sein.

Ab dem Zeitpunkt, an dem Ihre Praxis an die Telematikinfrastruktur angebunden ist, also nach der Installation melden Sie Ihren Erstattungsanspruch im Servicecenter online an die KZVB. Rechnungen müssen nicht eingereicht werden. Nach der Prüfung durch die KZVB erhalten Sie einen Bescheid und die Kostenerstattung Ihrer Ausgaben startet automatisch zum zeitlich nachfolgenden regulären Auszahlungstermin auf Ihr Honorarkonto bei der KZVB. Zu dieser einmaligen Zahlung bekommen Sie zusätzlich regelmäßig eine monatliche Wartungspauschale ausbezahlt.

Damit Sie zukünftig auch andere Dienstleistungen der KZVB auf elektronischem Weg nutzen können, wird das Servicecenter weiter für Sie ausgebaut.

SMC-B: Beantragung des elektronischen Praxisausweises

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Die SMC-B ist für die Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte erforderlich. Sie ist Voraussetzung für die Inbetriebnahme der neuen Kartenterminals und Konnektoren. Die bayerischen Praxen beantragen die SMC-B online bei der für sie zuständigen KZVB über den Menüpunkt „Praxisausweis (SMC-B)“ im internen Bereich des KZVB-Internetauftritts.* Auf der SMC-B- Antragsseite sind alle zugelassenen SMC-B-Anbieter aufgelistet. Weitere Informationen zu den Kosten und Angebotsbedingungen sind hier abrufbar.

Die Antragstellung und der Vertragsschluss müssen vom Zahnarzt über den persönlichen Zahnarzt-Login erfolgen. * Personalzugänge sehen den Menüpunkt nicht.

Die KZV Bayerns empfiehlt Ihnen, die SMC-B etwa vier Wochen vor dem mit Ihrem Techniker vereinbarten Installationstermin zu beantragen.

Haben Sie Fragen zur SMC-B?

Bei Fragen zur SMC-B schauen Sie bitte in die FAQs zur SMC-B (herausgegeben von der BundesKZV) oder wenden Sie sich an Herrn Matthias Sperber unter der Telefonnummer 089 72401-239.

Häufige Fragen zur SMC-B

ORS 1, VSDM, SMC-B, HBA – IT-Experten sind kreativ, wenn es um neue Begriffe geht. Auch und gerade bei der Online-Anbindung von Arzt- und Zahnarztpraxen! Matthias Benkert (IT-Abteilung) und Claudia Rein (Rechtsabteilung) sind in der KZVB-Verwaltung für dieses Großprojekt verantwortlich. Sie erklären im verlinkten TRANSPARENT-Artikel, was sich hinter den Abkürzungen verbirgt und was auf die Praxen zukommt.

Haben Sie Fragen zum Online Rollout?

Wenden Sie sich bitte an die DEC-Hotline unter der Telefon-Nummer 089 72401-101 oder an die Onlineverwaltung unter der Telefon-Nummer 089 72401-513.

Informationsmaterial der BundesKZV

Alle Infos der KZBV mit Links auf die einzelnen FAQs - insbesondere die FAQ-Listen zum Online-Rollout (Stufe 1) und der Refinanzierung der Kosten - sowie alle relevanten Verträge finden Sie gebündelt hier:

http://www.kzbv.de/elektronische-gesundheitskarte.92.de.html

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung die aktualisierte Praxisinformation mit dem Thema „Anbindung an die Telematikinfrastruktur – Informationen für Ihre Praxis“ veröffentlicht, die alle Fragen rund um die elektronische Gesundheitskarte und den Online-Rollout beantwortet.

Informationsmaterial der gematik

Die gematik informiert Sie auf ihrer Website zum Thema Anbindung der Praxen.
https://fachportal.gematik.de/erste-schritte/anschluss-medizinischer-einrichtungen/

Elektronischer Heilberufsausweis

Die Bayerische Landeszahnärztekammer befindet sich derzeit in den Vorbereitungen für die Ausgabe elektronischer Heilberufsausweise (HBA). Über den genauen Zeitpunkt der HBA-Ausgabe werden Sie rechtzeitig informiert.

Für die Anbindung Ihrer Praxis an die Telematik-Infrastruktur mit der ersten Anwendung des Online Rollout Stufe 1 – dem „Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)“ – benötigen Sie keinen HBA.

Erst mit der späteren Einführung der Anwendung „Qualifizierte elektronische Signatur (QES)“, mit der Zahnärzte Dokumente rechtssicher unterzeichnen können und mit der weiteren Anwendung „sichere Kommunikation der Leistungserbringer (KOM-LE)“, bei der es um die sichere elektronische Kommunikation zwischen den Leistungserbringern geht, wird ein HBA notwendig.