Qualitätssicherung/QM

Dr. Oliver Ebenbeck
Referent für Qualitätssicherung/QM

Melanie Pantschur
Leiterin
Qualitätssicherung/QM

Tel.: 089 72401-491/-492
Fax: 089 72401-493

 

Sandra Hekler

Qualitätssicherung/QM

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Corinna Düringer

Qualitätssicherung/QM

Tel.: 089 72401-491/-492
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E-Mail: qm(at)kzvb.de


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Einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherung

Einrichtungsuebergreifende QS

Sektorenuebergreifende QS-SQS

 

Am 19.04.2010 hat der Gemeinsame Bundesausschuss die "Richtlinie über die einrichtungs- und sektorenübergreifenden Maßnahmen der Qualitätssicherung" gemäß § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 13 i.V.m. § 137 Abs. 1 Nr. 1 SGB V beschlossen. Derzeit ist noch völlig offen, ob und wie die konkrete Umsetzung der Richtlinie für den vertragszahnärztlichen Bereich erfolgen soll, da "sektorenübergreifende" Behandlungen (also zwischen ambulanter und stationärer Behandlung) im zahnärztlichen Bereich so gut wie nicht vorkommen.

Beschlusstext

Beschlusserläuterung


Am 20.05.2010 wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss eine Änderung der Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung - Anlage Datenfluss beschlossen.

Beschlusstext der Anlage Datenfluss

Beschlusserläuterung der Anlage Datenfluss

 


Sektorenspezifische QS

Sektorenspezifische QS - noch keine RiLi

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung zeitnah informieren.



 

Einrichtungsinternes Qualitätsmanagement §§  135a und  137 SGB V

Am 17.11.2006 hat der G-BA die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanangement in der vertragszahnärztlichen Versorgung durch eine Richtlinie festgelegt, die am 31.12.2006 in Kraft getreten ist.

Weiterentwickelte Qualitätsmanagement-Richtlinie in Kraft getreten
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat entsprechend den Aufgaben aus dem Patientenrechtegesetz die Richtlinie über grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement in der vertragszahnärztlichen Versorgung weiterentwickelt.
Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 7. April 2014 erlangt die Richtlinie Rechtskraft.
Neben einigen redaktionellen Änderungen, zum Beispiel der Einführung des PDCA-Zyklus, sind als nun verpflichtende Elemente das Risiko- und Fehlermanagement in die Richtlinie mit aufgenommen worden.

Beschlusstext

Tragende Gründe zum Beschluss des G-BA


Die Richtlinie steckt einen grundsätzlichen Rahmen ab, in welchem Vertragszahnärzte selbstmotiviert anerkannte Instrumente des Qualitätsmanagements einsetzen und bereits bestehende Konzepte weiter ausbauen können. Die Vorgaben der Richtlinien sollen in einem Zeitaum von vier Jahren nach Inkrafttreten umgesetzt werden, erstmals zum 31.12.2010

Grundsätzlich gibt es drei Arten von Systemen:

  • Systeme, die die Zahnarztpraxis selbst einführen kann (z.B. durch ein vorgegebenes Handbuch oder ein EDV-System)
  • Systeme, die nach Belegung von Kursen/Seminaren selbst eingeführt werden können, zum Beispiel das gemeinsame System der KZVB und BLZK
  • Systeme, die vollständig durch Fremdfirmen eingeführt werden.

Darüber hinaus gibt es für alle drei Formen noch die Möglichkeit der Zertifizierung im Anschluss an die Einführung eines QM-Systems. Ob eine Praxis sich zertifizieren lässt oder nicht, muss dem unternehmerischen Engagement des Zahnarztes überlassen werden. Eine gesetzliche Vorschrift für eine Zertifizierung besteht derzeit nicht.

Vorlagen zum Ausdrucken

Berichtsbogen und Erklärung nach § 6 QM-Richtlinien und Glossar - gültig ab Berichtsjahr 2014

Der Berichtsbogen und die Erklärung können am Bildschirm ausgefüllt, auf Ihrem Rechner gespeichert bzw. ausgedruckt werden.
  


 

Veröffentlichungen

 

Qualitätsmanagement in der vertragszahnärztlichen Versorgung / Fehlermeldesystem

Gemäß § 4 der zum 08.04.2014 in Kraft getretenen QM-Richtlinie vertragszahnärztliche Versorgung (ZÄQM-RL) muss jede Zahnarztpraxis verpflichtend als Instrument des Qualitätsmanagements ein Risiko- und Fehlermanagement nutzen.
Beitrag aus dem  Rundschreiben 8 vom 2. Dezember 2014

Qualitätssicherung in der vertragszahnärztlichen Versorgung

Wie Sie wissen, verlangt der Gesetzgeber seit Jahren vermehrt geeignete Maßnahmen, um die Qualität ärztlicher Leistungen sicherzustellen und transparenter zu machen. Politischer Hintergrund ist, dass die Überprüfbarkeit von medizinischen Leistungen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Fokus der Politik ist dabei in erster Linie auf den stationären Bereich gerichtet, bei dem es offenbar Defizite gibt. Die Zahnärzteschaft wird bei den zu erwartenden Neuregelungen in den Sog der Kliniken gezogen.
Beitrag aus dem Rundschreiben 8 vom 2. Dezember 2014


Bei unerwünschten Ereignissen sind gute Kommunikation und professioneller Umgang mit den Betroffenen eminent wichtig. Deshalb legt die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns im Juni 2014 folgende Broschüre als Baustein für eine verbesserte Kommunikation vor:
Reden ist Gold
Kommunikation nach einem unerwünschten Ereignis in der Zahnarztpraxis


QM-Dokumentation
Neuer Bogen für die Qualität

Qualität gehört für jeden Vertragszahnarzt in Deutschland zum Praxisalltag. Der Gesetzgeber fordert zur Erstellung einer Dokumentation auf.
Auf Basis der bisherigen Ergebnisse haben KZBV und KZVen nun den Berichtsbogen modifiziert.
Artikel aus den Zahnärztlichen Mitteilungen vom 16. April 2013


QM für Zahnärzte kein Problem
Erster GBA-Bericht über einrichtungsinternes Qualitätsmanagement (QM)

Deutschlands Zahnärzte setzen das vom Gesetzgeber geforderte einrichtungsinterne Qualitätsmanagement (QM) flächendeckend um. Das gab der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) Mitte Januar bekannt. Zugrunde liegt dem Bericht eine Richtlinie des GBA.
Artikel aus dem kzvb TRANSPARENT 3/2013


Keine Berührungsängste bei Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung

Eines der richtungweisenden Referate anlässlich des 53. Bayerischen Zahnärztetags in München war der Vortrag des Fachanwalts für Medizinrecht, Nikolai Schediwy. Er ist Leiter des Geschäftsbereichs Qualität der kassenzahnärztlichen Versorgung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Dabei wies er Wege durch den Dschungel der vielfältigen Richtlinien.
Artikel aus der DZW als PDF-Download


Ist Qualität statistisch messbar?
Eine Auseinandersetzung mit fragwürdigen Parametern
Artikel aus dem BZB 7+8/2012