Verordnung. Erläuterungen.

Ausfüllhinweise und Informationen zur Heilmittel-Richtlinie.

Hier finden Sie umfangreiches Informationsmaterial zur Verordnung und den neuen Formularen. Häufige Fragen beantworten wir auf folgender Seite Verordnung FAQ. Individuelle Fragen stellen Sie bitte über das Formular der Praxisberatung mit der Auswahl Verordnungen.

Neue Ausfüllhinweise: Verordnung von Physiotherapie

Auf Bundesebene wurde nach Inkrafttreten der neuen Heilmittel-Richtlinien die erforderliche vertragliche Vereinbarung geschlossen. Darin werden die Einzelheiten der Versorgung mit Heilmitteln für Physiotherapie geregelt.
Für die vertragszahnärztliche Versorgung relevant ist die Anlage 3b 
Ab Seite 5 werden tabellarisch Ausfüllhinweise gegeben. Sie finden Hinweise, welche Angaben optional sind, welche Pflicht und welche konditionale Pflichtangaben (d.h. wenn gewisse Voraussetzungen vorliegen). Zudem wird klargestellt, wann der Zahnarzt eine Ergänzung/Korrektur seiner Verordnung für Physiotherapie vornehmen darf.

Zahnärztliche Heilmittelverordnung seit 1.1.2021

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine Heilmittel-Richtlinie mit einem eigenen zahnärztlichen Heilmittelkatalog beschlossen.
Bei der Verordnung ist stets der Heilmittelkatalog Zahnärzte zu befolgen.

Die Verordnung von Heilmitteln durch Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte wurde deutlich vereinfacht.
Die seit 1. Januar geltenden Regelungen der Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL-Z) können Sie dem Informationsschreiben der Bundes-KZV entnehmen. (Darin enthalten: Der Vordruck Zahnärztliche Heilmittelverordnung und Ausfüllhinweise dazu.)
Der Beschluss kann auf der Seite des G-BA abgerufen werden.

Besonderheiten der Heilmittelverordnung in der zahnärztlichen Versorgung werden gewahrt.

Besonderheiten der Heilmittelverordnung in der zahnärztlichen Versorgung werden gewahrt.
So wird die bisherige Regelfallsystematik künftig durch eine orientierende Behandlungsmenge abgelöst. Diese gibt Zahnärzten die Möglichkeit, die Verordnung von Heilmitteln noch fokussierter auf die Bedarfe des jeweiligen Einzelfalls abzustellen. Das bisher notwendige Genehmigungsverfahren bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls entfällt. Die KZBV hatte im G-BA auch dafür gesorgt, dass Heilmittel in zahnmedizinisch notwendigen Fällen auch als sogenannte Doppelbehandlung erbracht werden können. Der Beginn der Heilmittelbehandlung wird zudem von 14 auf 28 Tage verlängert. Somit dürfen Versicherte während der Corona-Krise eine Heilmittelbehandlung auch 28 Tage nach der Verordnung antreten.

Verordnung & Covid

Weiterführende Infos finden Sie auf dieser Seite ganz unten: Verordnung während der Corona-Krise

Neue Formulare bestellen:

Es muss seit 1. Januar 2021 zwingend das neue Heilmittel-Formular zur Verordnung verwendet werden. Das alte Formular verliert seine Gültigkeit. Den Vordruck zur Verordnung können Sie über unser Faxformular bestellen.  Oder Sie nutzen die Online Bestellung.

 

Genauere Erläuterungen darüber, was Sie verordnen dürfen und was Sie dabei beachten müssen, finden Sie in den folgenden Informationen.

Material der Bundes-KZV

Vordruckerläuterungen und Fallbeispiele zum Ausfüllen (zur Sprech- und Sprachtherapie oder Schlucktherapie) finden Sieauf folgender Seite der Bundes-KZV

Die Bundes-KZV hat folgende PDF-Broschüre erstellt (Stand: 1.1.2021):
Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig

Erläuterungen der KZVB

Vortrag zur Heilmittel-Richtlinie am Bayerischen Zahnärztetag 2020,
Referent: Nikolai Schediwy

Heilmittelverordnungen & Krankentransporte in der Pandemie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Zusammenhang mit der Pandemie mit SARSCoV-2 zeitlich befristete Sonderregelungen für Heilmittelverordnungen und Krankentransporte für Zahnärzte beschlossen.

Einzelheiten und die geänderten Richtlinientexte können Sie den Internetseiten des GBA entnehmen.

Die Vorgaben, in welchem Zeitraum die Verordnungen von Heilmitteln ihre Gültigkeit verlieren, werden vorübergehend ausgesetzt. Zahnärzte können Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese ausstellen. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung erfolgt ist. Die Verordnung kann dann postalisch an die Versicherte oder den Versicherten übermittelt werden.

Krankentransportfahrten zu nicht aufschiebbaren, zwingend notwendigen ambulanten Behandlungen von nachweislich an COVID-19-Erkrankten oder von Versicherten, die aufgrund einer behördlichen Anordnung unter Quarantäne stehen, bedürfen vorübergehend nicht der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse. Die Fristen für die Verordnung von Fahrten zu einer vor- oder nachstationären Behandlung sind erweitert: Fahrten zu vorstationären Behandlungen können für 3 Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen vor Beginn der stationären Behandlung und Fahrten zu nachstationären Behandlungen können für 7 Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen verordnet werden.