eHBA. Elektronischer Heilberufsausweis.

Der eHBA ist ein elektronischer Ausweis für Zahnärztinnen und Zahnärzte.

Der elektronische Heilberufsausweis ermöglicht Zahnarztpraxen medizinische Anwendungen der Telematikinfrastruktur zu nutzen.

Wie und woher erhalten Sie den eHBA?

Die zuständige Stelle für die Ausgabe des eHBA ist in Bayern die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK)

Die BLZK hat das Antragsverfahren Mitte Juli 2020 gestartet. Zunächst werden von der BLZK Praxisinhaber, im Anschluss daran angestellte Zahnärzte und sonstige Berufstätige angeschrieben.

Alle Informationen zum Antragsverfahren und zur Ausgabe werden auf der Website der BLZK laufend aktualisiert. Häufige Fragen zum eHBA beantwortet die BLZK ebenfalls.

Kostenerstattung für den eHBA

Der eHBA wird zu 50 Prozent, nämlich 233 Euro, refinanziert. Die Kostenerstattung für den eHBA erfolgt dabei ausschließlich durch den GKV-Spitzenverband. Dieser finanziert die Erstattung aus den Mitteln der Krankenkassen. Der KZVB kommt lediglich die Aufgabe zu, die Auszahlung vorzunehmen. Somit hat sie keinen Handlungsspielraum, was Anzahl und Höhe der zu zahlenden Pauschalen betrifft. Sobald die Refinanzierung bei der KZVB freigeschaltet wird, geben wir Ihnen Bescheid.

Die Kostenerstattung wird durch den GKV-Spitzenverband aus den Mitteln der Krankenkassen umlagefinanziert:

Gemäß § 291a Abs. 7b SGB V i.V.m. § 5 Abs. 1 Satz 5f GFinV.

Anlagen zum Bundesmantelvertrag Zahnärzte (BMV-Z):
Anlage 11: Grundsatzfinanzierungsvereinbarung zur Finanzierung der Maßnahmen nach § 291a Abs. 7b Satz 2 SGB V
Anlage 11a: Pauschalen-Vereinbarung

Welche Anwendungen ermöglicht der eHBA?

Der elektronische Heilberufsausweis ermöglicht Zahnarztpraxen medizinische Anwendungen der Telematikinfrastruktur zu nutzen. Dazu zählen unter anderem das Notfalldatenmanagement (NFDM) und der elektronische Medikationsplan (eMP) 
Detaillierte Informationen finden Sie auf  der Website der Bundes-KZV  
Hinweis: Die Erläuterungen zur ZOD-Karte sind für Bayern nicht relevant.

Praxen, die an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmen, benötigen den eHBA zwingend ab 1. Januar 2021. Ab diesem Zeitpunkt sind sie zur Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und zur Unterstützung der elektronischen Patientenakte (ePA) verpflichtet. Für den Nachweis, dass sie über einen eHBA verfügen, haben die Zahnarztpraxen bis zum 30. Juni 2021 Zeit.