Wer wird Zahnarzt/Vertragszahnarzt?

Die zahnärztliche Ausbildung umfasst das Studium der Zahnheilkunde von zehn Semestern an einer wissenschaftlichen Hochschule, das sich aus einem vorklinischen und einem klinischen Teil von je fünf Semestern zusammensetzt.

Während des Studiums erfolgt die naturwissenschaftliche Vorprüfung (Vorphysikum) nach zwei Semestern und die zahnärztliche Vorprüfung (Physikum) nach fünf Semestern. Das Studium endet mit dem Staatsexamen, einer staatlichen, zahnärztlichen Prüfung. Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich der Prüfungszeit für die zahnärztliche Prüfung zehn Semester und sechs Monate. Einzelheiten sind in der Approbationsordnung für Zahnärzte geregelt.

Nach dem Staatsexamen erhält der Zahnmediziner nach dem Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde auf Antrag die Approbation als Zahnarzt. Die Approbation berechtigt zur Führung der Bezeichnung als "Zahnarzt" oder "Zahnärztin" und befugt zur dauerhaften Ausübung der Zahnheilkunde in Deutschland. Zuständig für die Erteilung der zahnärztlichen Approbation sind in Bayern die Bezirksregierungen, z.B. die Regierung von Oberbayern.

Hiervon getrennt ist der Zugang in das System der gesetzlichen Krankenversicherung im SGB V, der Zulassungsverordung und weiteren Vorschriften geregelt.