Reformvorschläge der Finanzkommission. Moderate Einsparungen bei Zahnärzten.
Zahnärzte wären von drei Maßnahmen betroffen.
Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Finanzkommission Gesundheit hat am 30. März insgesamt 66 Reformmaßnahmen vorgelegt.
Ziel: Die Stabilisierung der Kassenfinanzen.
Die Zahnärzte wären vor allem von drei Maßnahmen betroffen:
- Die Festzuschüsse für Zahnersatz sollen auf das Vor-Spahn-Niveau gesenkt werden.
- Bei den Kieferorthopäden sollen bundesweit 110 Millionen Euro eingespart werden.
- Für Punktwert- und Budgeterhöhungen soll ein dreijähriges Moratorium gelten. Von 2027 bis 2029 müsste der Anstieg einen Prozentpunkt unter der Grundlohnrate liegen.
Der vom Wirtschaftsrat der CDU geforderten Auslagerung der Zahnmedizin aus der GKV erteilte die Kommission eine klare Absage. Die Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit zum Download (PDF 6 MB):
FinanzKommissionGesundheit_Erster_Bericht_20260330.pdf